Richtlinien der ÖÄK

Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin e.V.. Präsident: Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher


Zieldefinition der Ausbildung: Das Erlernen von manuell-klinischen Untersuchungstechniken bei der diagnostischen Abklärung, aber auch zur Prävention von Störungen am Stütz- und Bewegungsapparat, manuellen Behandlungstechniken zu deren therapeutischer Beeinflussung vorwiegend bei reversiblen Funktionsstörungen. Als Zielgruppen sind hauptsächlich folgende Gebiete der Medizin gedacht: Ärzte für Allgemeinmedizin, Orthopädie, Neurologie, HNO, Physikalische Medizin, Innere Medizin, u.a.m.

Der Absolvent des vorliegenden Programms kann seine Ausbildung für Manuelle Medizin nach Ablegen einer Abschlussprüfung in Form eines Diploms von der Österreichischen Ärztekammer und der ÖÄGMM bestätigt erhalten.

Theorie: Im Rahmen der Ausbildung wie Theorie- und Informationskurs, Extremitätenkurse, Wirbelsäulenkurse, Röntgenkurs, gibt es rund 90 Stunden theoretische Vorträge.

Praxis: Bei den E- und W-Kursen sind für die Demonstration der Techniken pro Kurs 10 Wochenstunden, somit insgesamt 70 Stunden vorgesehen.

Praktische Übungen unter Supervision: Je 2 Kursteilnehmer üben aneinander die Untersuchungstechniken bzw. die Behandlungsmethoden. Eine Übungsgruppe besteht aus etwa 18 - 22 Personen, welche von einem ausgebildeten Kurslehrer kontrolliert, korrigiert und unterwiesen wird. Pro Kurswoche ist ein Praktikum von 20 Stunden vorgesehen, d.h. also gesamt 140 Übungsstunden.

Selbständige Ausführung: Der Kursinhalt soll von den Ärzten in der Klinik oder in der Praxis geübt werden.

Lehrinstitution: Als Lehrinstitution gilt die Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin sowohl für Theorie als auch für die Praxis. Bei der Bearbeitung wissenschaftlicher Probleme bestand eine enge Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für konservative Orthopädie.

Ausbildungsort: Als Ausbildungsorte gelten derzeit das Hartmann Spital in 1050 Wien mit einer Kapazität für etwa 40 Teilnehmer sowie das Kongress-Center in 9210 Pörtschach mit einer Kapazität bis zu 100 Teilnehmer.

Evaluation und Abschluss: Im Rahmen von Diskussionen soll während der Kurse speziell auf Wissenslücken der Kursteilnehmer geachtet werden. Die Korrekturen werden bei den Demonstrationen in den Gruppen von den Kurslehrern vorgenommen - eine Überprüfung des Gelernten erfolgt durch Aufgabenstellungen an die Teilnehmer in den praktischen Übungen. Zur Qualitätskontrolle findet nach der Absolvierung aller Kurse am Ende des W5-Kurses eine schriftliche und mündliche Prüfung statt. Diese gilt als Voraussetzung zur Erlangung des Diploms für Manuelle Medizin.

Insgesamt sind 300 Stunden an Ausbildung vorgesehen!


Weitere Information:

Österreichische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin e.V.

Ansprechpartner: Sabine Witty - Anschrift: Geriatriezentrum am Wienerwald, Jagdschlossgasse 59, A-1130 Wien

Tel: +43/1/ 80110- 3726 oder + 43/ 664/ 453 0414 - Fax: +43/1/ 80110- 3728 -    e-mail: witty.sabine@gmail.com

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